Doppelbronze: Wängler Judotrainer auch österreichweit erfolgreich

Im Zuge der Sport Austrian Finals, die vom 3.- 7. Juni in Wien stattfanden, war das Judo Team Wängle mit gleich zwei Katas am Start. Das Finale der österreichischen Staatsmeisterschaft war in jedem Falle stark besetzt und ein tolles, organisiertes und sportliches Event. Das Judo Team Wängle reiste mit ihren drei Trainern Sylvia Konzmann, Claude Gilli-Huber und Luis Greunz an, die beweisen wollten, dass sie nicht nur erfolgreich kämpfen konnten, sondern auch in der Disziplin Kata top waren. Den Auftakt machten Sylvia Konzmann (Tori) und Alois Greunz (Uke) in ihrer besten Kata, der Katame-no-Kata. In Vergangenheit hatten beide bereits in dieser Bodenkata international Erfolge gefeiert, allerdings noch nie als gemeinsames Team. Trotz einiger Hindernissen während der Katademonstration, bei der es um Perfektion, ähnlich einer Kür geht, zeigten Sylvia und Luis einen souveränen Durchlauf. Beide waren zufrieden, obwohl ihnen bewusst war, dass sie es mit der Topspitze Österreichs zu tun hatten.

Der Auftakt der Wängler in Österreich konnte sich sehen lassen. Sie schafften es sich hinter den A-Kader Teams Österreichs auf Platz 3 zu platzieren. Die Gesamtsiegerehrung fand öffentlich auf der großen Hauptbühne auf dem Rathausplatz in Wien statt, wo sich alle Sieger feiern lassen konnten. Aus Tirol waren sie somit einzige Kata-Paar, das sich über eine Medaille freuen durfte.

Im Judo Team Wängle gibt es weitere katabegeisterte Judoka. Schon seit Beginn ihrer dreijährigen Judolaufbahn trainierte Claude Gilli-Huber immer wieder verschiedene Katas. So setzten Sylvia Konzmann (Tori) und Claude Gilli-Huber (Uke) seit dem letzten Jahr die Ju-no-Kata auseinander, eine sanfte Kata, die den Gleichgewichtsbruch demonstriert. Die intensive Vorbereitung erlaubten es Claude und Sylvia als Team an der Spitze Österreichs mitzumischen und sogar mitzuhalten. Das schwierigste war die Nerven zu bewahren und keine Techniken zu vergessen bzw. zu verdrehen. Beide Wänglerinnen waren sehr zufrieden mit ihrem ersten großen Auftritt. Die Punkteunterschiede zu ihren Gegnerteam waren nur maginal. Sogar kleine Fehler wurden gesehen und bestraft. So fehlten Claude und Sylvia die Präzision und Routine um diesmal einen Stockerlplatz zu erreichen. Schlussendlich wurde es ein gut bepunkteter fünfter Platz in der Ju-no-Kata, dessen Performance sich definitiv sehen lassen konnte.