Judo-Gold in Osttirol für Ivan & Fenja

Ein fester Punkt im Jahreswettkampfplan des Judo Team Wängle ist das internationale Anton Waldner Gedenkturnier in Matrei, Osttirol. Es ist nicht nur das Turnier mit der längsten Anreise, sondern hat auch eine besondere Bedeutung für das Wängler Team. Nicht nur, dass sie mit dem Osttiroler Judoclub ein besonderes freundschaftliches Verhältnis pflegen; auch war es das erste offizielle Turnier an dem die Weißgurte des neugegründeten Vereins Judo Team Wängle erstmalig mitkämpften. Vier Jahre später hat sich mittlerweile eine stark kämpfende Judotruppe gebildet. Mit nur 5 Judoka reiste das Team in diesem Jahr nach Matrei. Spontan überraschte das Wängler Trainerteam ihre Wettkämpfer mit einer Dojo- Übernachtung am Vortag des Turniers. Selbstverständlich stellte ihnen der Judoclub Union Raika Osttirol ihre Judohalle mit Matten zur Verfügung. Danke an Osttirol!

Natürlich wurden die beiden U10 Kämpferinnen Amelie Fasser und Fenja Konzmann gemeldet. Obwohl sie noch zu den Jüngeren in ihrer Altersklasse zählen, schafft es kaum eine Gegnerin sie zu besiegen. Amelie kämpfte in ihrer Gewichtsklasse das Round Robin-System, also jeder gegen jeden. Dort konnte Amelie mit starken Ko-soto-gake Ansätzen punkten. Sie schaffte es sogar durch gute Wettkampfstrategien zu siegen. Nur einer Gegnerin musste sie sich mit Yuko knapp geschlagen geben. Eine starke Silbermedaille für Amelie.

Fenja ist im Finale auf die Favoritin gestoßen. Fenja schaffte es mit unerwarteten Richtungswechsel, Kontertechniken sowie einem linken Uchi-Mata den Kampf zu dominieren. Eine bittere Niederlage für die Gegnerin aus Pinzgau, aber ein goldener Pokal für Fenja.

Samuel Lokin befindet derzeit sich auf Erfolgskurs. Schon im letzten Turnier in Liechtenstein zeigte er sich konzentriert. Genau daran konnte Samuel anknüpfen. Zwar verlor er seine erste Begegnung durch einen Fehler im Bodenkampf. Trotzdem schaffte es Samuel sich über den langen Weg in der Trostrunde sich wieder an die Spitze zu kämpfen und gewann souverän den Kampf um Platz 3. Eine harterkämpfte, wohlverdiente Bronzemedaille für Samuel.

Gabriel Gundolf gehört immer noch zu den jüngeren in der U12 Altersgruppe, ist aber ein routinierter Kämpfer. Körperlich war er sichtlich seinen Gegnern unterlegen. Gabriel schaffte es trotzdem einen guten und schnellen Ippon mit Koshi-guruma durchzusetzen und sich somit in der Trostrunde nach oben zu kämpfen. Allerdings scheiterte er dort im Kampf um die Bronzemedaille. Diesmal nur ein fünfter Platz für Gabriel.

Genau hier verlor Ivan Apukhtin 2025 den Finalkampf. In diesem Jahr sollt sich das ändern und das, obwohl er auf den Osttiroler traf, gegen den er letztes Jahr verlor. Ivan beendet seine Kämpfe in der Regel durch Wurftechniken. Festhaltetechniken waren nie sein Steckenpferd. Um so erfreulicher war es, als Ivan eine hervorragende Bodenarbeit zeigen konnte. Auch seinem Gegner ließ er keine Chance und holte sich den wohlverdienten, goldenen Pokal.

 Herzlichen Glückwunsch.